ORF-Journalist Andreas Novak ist Preisträger 2000
--> Preisverleihung/Begrüßungsrede
Wien,
5.9.2000. Der Fernsehdokumentarist Andreas Novak ist der heurige Preisträger der
höchsten Auszeichnung für heimische Journalisten, des "Dr. Karl Renner
Publizistikpreises". Dieses Ergebnis der Jury gab ÖJC-Präsident Fred Turnheim
heute, Dienstag, bekannt. Der Preis wird alle zwei Jahre vom Österreichischen
Journalisten Club (ÖJC) verliehen und ist mit 100.000 Schilling dotiert. Die
Preisverleihung findet im November 2000 in Gloggnitz in Niederösterreich statt.
Andreas Novak
wurde am 17. Jänner 1958 in Wien geboren. Er studierte Publizistik und
Theaterwissenschaften. Seine journalistische Karriere begann 1980 in der
ORF-Parlamentsredaktion. Novak arbeitete für die Sendungen 10 vor 10, Abendstudio,
Inlandsreport, Compass, Heimat Fremde Heimat, Am Schauplatz, Modern Times, ZiB 1 und ZiB
2. 1989 erhielt er den Volksbildungspreis für seine zweiteilige Dokumentation "Ein
Toter führt uns an", eine Analyse des autoritären Ständestaates. Ausgezeichnet
wurde von der Jury unter der Leitung von Dr. Rudolf Nagiller (Ronald Barazon, Gerhard
Klein, Mag. Helmut Kletzander, Wolfgang Mayr, Doris Piringer, Jens Tschebull, Fred
Turnheim, Dr. Erich Witzmann) das am 4. April 2000 gesendete TV-Portrait "Ein ganz
normaler Arzt" über den langjährigen psychologischen Gerichtsgutachter und
ehemaligen Arzt am Spiegelgrund, Dr. Heinrich Gross.
Es ist dies
die bislang letzte Folge einer ganzen Serie zeitgeschichtlicher Dokumentationen, mit denen
Andreas Novak wichtige Beiträge zum Gewissen der Nation leistete. ÖJC-Präsident Fred
Turnheim begründete die Entscheidung der Jury mit den "hervorragend, langjährigen
und engagierten journalistischen Arbeiten von Andreas Novak. Novak ist ein Künstler der
filmischen Gestaltung von Dokumentationen, wobei er nicht belehrend wirken will". |