Gesundheit

Journalisten sind Schlaganfall gefährdet

Fettmessung
Erste Station der Untersuchun- gen war die Fettmessung

Reihenuntersuchung ergab, daß mehr als die Hälfte der Journalisten ein hohes Schlaganfallrisiko aufweisen.

Im Rahmen einer ganztägigen Reihenuntersuchung an JournalistInnen zeigte sich, daß die schreibende Zunft in besonderen Maße eine sehr fatale Kombination an überhöhtem Cholesterin und Blutdruckerhöhung aufwies. Diese Untersuchung wurde von Prim. Doz. Dr. Harald Kritz und Univ.Prof. Dr. Helmut Sinzinger im Auftrag des lipid forum austriacum und des Österreichischen Journalisten Clubs (ÖJC) durchgeführt.

Ultraschall
Ultraschalltest: ÖJC-Webmaster Herbert Koczera und Prim. Doz. Dr. Harald Kritz

Ist hohes Cholesterin allein schon ein Risikofaktor, so potenziert sich die Gefahr einen Schlaganfall zu erleben durch zu hohen Blutdruck. Beide Erkrankungen schädigen deutlich die Innenwand der Blutgefäße, fördern somit die Entstehung der Gefäßverkalkung und führen in einem sehr hohen Ausmaß zum Schlaganfall. Die im ÖJC durchgeführte Reihenuntersuchung hat gezeigt, daß besonders diese gefährliche Kombination bei der Risikogruppe Journalisten massiv auftritt.

Laboranalyse
Das Blut der Journalisten wurde im
Labor auf Fettanteile, Zucker und
andere Parameter untersucht

In einer abschließenden Präsentation vor mehr als 70 Journalisten empfahlen die beiden Ärzte regelmäßige Kontrolle von Blutdruck und Blutfette vorzunehmen. Zusätzliche Informationen gibt es auf der Homepage des lipid forums
http://www.lipidforum.at/News/untersuchergebl.htm.

Alle Rechte beim Lipidforum austriacum und dem Österreichischen Journalisten Club.